Atlantisring

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Originalring aus Sandstein

Der sogenannte Atlantisring wurde 1860 von dem französischen Archäologen Marquis d´Agrain im Grabe eines Priesters namens Jus oder Jua im Tal der Könige in Ägypten gefunden. Er ist aus Sandstein aus Assuan gefertigt. Ob der Ring tatsächlich mit dem legendären Atlantis in Beziehung steht, lässt sich kaum eindeutig beurteilen. In anderen Sprachen gibt es Bezeichnungen für den Ring, die ohne das Wort Atlantis auskommen ( z.B. frz. Bague de Louxor, ital. anello re und anello Karnak ) .
Der amerikanische Archäologe Howard Carter trug bei den Ausgrabungsarbeiten am Grab des Tutanchamon eine Kopie dieses Ringes aus Silber. Die meisten Beteiligten starben innerhalb weniger Jahre nach den Ausgrabungen an verschiedenen Krankheiten und auch durch Unfälle und Selbstmord.
Auf die Frage nach dem Grunde seines Überlebens gab er nur zu verstehen, daß er ein mächtiges Amulett bei sich trage. Erst nach seinem Tode, 17 Jahre später, wurde aus seinen Tagebuchaufzeichnungen ersichtlich, daß es sich dabei um den Atlantisring gehandelt hat.

Form

Der Ring besteht aus einer Kalotte mit drei in Umfangsrichtung verlaufenden Säulen, deren mittlere etwas stärker als die beiden äusseren ist. An beiden Enden der Säulen schliessen sich als Verlängerung derselben jeweils drei quadratische Felder an und an diesen wiederum die vertieft gravierte Kontur eines Dreiecks, in dessen von den Säulen weg weisender Spitze eine Bohrung radial durch den Ring läuft. Je ein Schenkel der Dreiecke ist etwas über die Bohrung hinaus verlängert. Auf der Innenseite des Ringes verbindet eine Nut die beiden Bohrungen unterhalb der mittleren Säule.
Es gibt Vermutungen, dass sich ursprünglich an Stelle der quadratischen Felder (in der Mitte auf dem Bild) jeweils eine Pyramide befand und erst durch Verschleiss die oben gezeigte Form entstanden sei.

Wirkung

Ausser der bereits erwähnten Schutzwirkung wird dem Atlantisring eine die Intuition belebende Wirkung nachgesagt.
Auch soll er eine Heilwirkung entfalten.
Aus der Art und Weise Howard Carters mit dem Ring umzugehen, kann man schliessen, dass es vorteilhaft ist, den Ring nicht sichtbar zu tragen.

Ausführungen

Eine Version, die ich fertige, ist aus dem Wunsch entstanden, eine möglichst originalgetreue Kopie des im Tal der Könige gefundenen Rings zu machen. Ich fertige diese Ausführung des Rings aus Silber mit 999 Feingehalt (wie die Kopie, die Carter trug) oder Sterlingsilber mit 925 Feingehalt. Letzteres ist mit 7,5% Kupfer legiert und hat den Vorteil der höheren Festigkeit, gleichbedeutend mit höherer Kratzbeständigkeit. Wahrscheinlich spielt das Material nur eine untergeordnete Rolle für die Wirkung des Rings und darf den persönlichen Vorlieben entsprechen. Auf Wunsch kann ich Ihnen den Ring auch aus Gold, Titan oder anderen Metallen oder Legierungen herstellen.
Für diejenigen, welche Pyramiden anstelle der quadratischen Felder vorziehen, gibt es die Version im rechten Bild. "Zufällig" war die Breite des ersten von mir hergestellten Rings ca. 10,8 mm. Ich hatte versucht, mit Hilfe eines CAD-Programms die perspektivischen Verzerrungen der Fotografien des Originals rückgängig zu machen und ein Modell hergestellt.
Einige Berechnungen führten mich zu dem für mich überraschenden Ergebnis, dass die 2 hoch -16 fache Kantenlänge der Cheopspyramide genau ( mit weniger als 0,1 mm Abweichung) dreimal in diese Breite passt. Für die Anhänger der These, dass der Originalring Pyramiden hatte, ist dies sicher nicht überraschend.
Die Geschichte Carters legt nahe, daß der Ring besser wirkt, wenn er nicht sichtbar getragen wird. Falls Sie den Ring an der Hand tragen wollen fertige ich den Ring in jeder gewünschten Grösse.